Kutter-Pullen auf der Weser 2015
„Riemen bei“!
hieß es am 9.September 2015 für zehn Tennisspieler der Herrenmannschaft 60 und 65.
Bei strahlendem Sonnenschein tauschten Bernhard Stahlberg, Helmut Zimmermann, Karl-Ludwig Unger, Heinz Barth, Erwin Troike, Hans-Werner Gutknecht , Dieter Koczy, Walter Mähr, Hanfried Böhncke und Günter Dannemann den Tennisschläger gegen einen Riemen, um auf der Weser das Kutterpullen kennen zu lernen.
Klaus-Peter Zapf, der in seiner Freizeit als Steuermann den Kutter des Teams der Sparkasse in Bremen sicher auf der Weser manövriert, hat diesen Tag organisiert und hat auch das Kommando auf dem Kutter übernommen.
Nachdem alle, zum größten Teil mit dem Fahrrad gekommen, sich am Anleger an der Bürgermeister-Smidt-Brücke getroffen haben, gab es eine Kurzeinweisung wichtiger Kommandos und einige nützliche Tipps. Bald darauf hieß es „Vor- und Achterleine los“, „Riemen bei“ „Ruder an“, und die Fahrt konnte losgehen.
Schon nach wenigen Schlägen war jedem Puller klar: Hier kommt es nicht nur auf Kraft an! Wichtig sind gleichmäßige, lange Schläge, vorgegeben vom Schlagmann Bernhard Stahlberg. Der Steuermann gab kurzerhand das Kommando „Riemen auf“, um der Mannschaft noch die letzten Instruktionen zu geben, aber dann ging es los. Schon nach hundert Metern passierten wir die Schlachte und genossen das ruhige Fahrwasser der Weser. Mit gleichmäßigen, langen Schlägen glitt unser Kutter an der Station der DGZRS in Richtung Sielwallfähre vorbei und wir steuerten das Bootshaus Boris an. Nach einem vorbildlichen Anlegemanöver machten wir eine Pause und gönnten uns ein Kühles Blondes.
Die Rückfahrt forderte von den Teilnehmern höchste Konzentration, denn der Steuermann „Klaus-Peter“ versuchte in Höhe des Theaterschiffes einen Regattastart. Dabei werden zu Beginn fünf kräftige halbe Längen geschlagen und in die langen Schläge übergegangen. Dabei rufen alle Puller lauthals die fünf Schläge mit. Einige Besucher an der Schlachte, die unser lautstarkes Manöver mitbekamen, riefen und winkten uns begeistert zu.Nach gut zweieinhalb Stunden legte der Kutter sicher am Steg an der Bürgermeister-Smidt-Brücke wieder an. Alle waren begeistert und haben festgestellt, dass schon einige Kraftanstrengungen nötigt sind, um den Kutter (Gewicht ca. 1,7 Tonnen) in Fahrt zu bringen.
Hungrig nach dem Pullen sind wir beim Italiener eingekehrt und haben uns bei Pizza und Pasta verwöhnen lassen. Mit dem Fahrrad ging es bei herrlichen sommerlichen Temperaturen zurück. Die letzten Sonnenstrahlen des Tages genossen wir dann bei einem Cappuccino im Haus am Walde.
Klaus-Peter Zapf





