Gemeinschaftsdienst 2015

 

Liebe Tennisfreunde,

Die Sommersaison 2015 ist nun zu Ende und beim letzten Gemeinschaftsdienst am 14. November 2015 wurden die Plätze und die Wege vom Laub befreit, die Bänke, Stühle und Tische im Blockhaus verstaut und die gesamte Anlage winterfest gemacht.

Wir danken allen Mitgliedern, die sich in dieser Saison für die Tennisabteilung nützlich gemacht haben und freuen uns auf die neue Saison 2016.

 

Weitere Bilder vom Gemeinschaftsdienst findet ihr in der  Bildergalerie

 

Gemäß der neuen Abteilungsordnung Tennis gibt es ab 2016 keine Verpflichtung zur Ableistung eines Gemeinschaftsdienstes mehr.

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Gemeinschaftsdienst – warum eigentlich?

Ich komme auf den Tennisplatz – und mit Schrecken stelle ich fest, dass der Rasen nicht gemäht ist. Das Gras steht mir bis zu den Knien – ein ungewohnter Anblick. Dazwischen die Plätze: Am Rand wächst munter das Unkraut, Laub wirbelt von einer Grundlinie zur anderen, die Netze hängen schief und die Äste der Bäume ragen weit in die Plätze hinein. Mein Auge erreicht das Blockhaus: Die Farbe blättert. Ach du je! Auf dem Dach liegen Berge von Laub, ein abgebrochener Ast hängt herunter. Merkwürdig – Lazar war doch gestern noch da und es sah alles pikobello aus!?  

Die Terrasse müsste mal gefegt werden. Die Fenster sind blind vor Staub. Alles etwas unheimlich. Langsam öffne ich die Tür, ein unangenehmer Geruch schlägt mir entgegen. Schmutziges Geschirr stapelt sich auf der Küchenablage, der Geschirrspüler verbreitet eine eigenartige Duftnote. Den Kühlschrank öffne ich lieber erst gar nicht. Es ist kalt und feucht – und eigentlich wollte ich nur mein Schloss für den Winter von draußen nach drinnen hängen.

Plötzlich höre ich Stimmen. Viele Stimmen. Und Geräusche von Metall und – fegende Besen. Dazwischen die Nachrichten! Die Nachrichten? Das passt nicht wirklich zusammen. Ach, mein Wecker. Mensch – heute ist ja Gemeinschaftsdienst. Eigentlich habe ich überhaupt keine Lust. Aber was ich da gerade eben erlebt habe, war der Horror. Also – nichts wie hin und mithelfen, dass mein Traum niemals wahr werden wird!

von Jutta Barth

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